Aus dem Leben einer Selbstständigen: Die Mediahaftpflicht-Versicherung

Eine Berufshaftpflicht ist eine Versicherung, welche die allermeisten Unternehmen ganz selbstverständlich abschließen. Bei den Freiberuflern sieht es dagegen oft schlecht aus. Dabei ist auch hier eine Haftpflichtversicherung wirklich dringend notwendig. Ich erzähle heute von meiner Mediahaftpflicht.

Ich habe mit meinem Beruf Selbstständig im Bereich Onlinemarketing schon viele interessante Dinge erlebt. Vor allem große Organisationen, wie Banken oder Versicherungen wollen einfach nicht verstehen, was ich mache.

Als ich mich beispielsweise um eine Berufsunfähigkeitsversicherung bemüht habe, wurde ich in einen schlechten Tarif eingestuft. Auf meine Nachfrage hin wurde mir erklärt: "Sie können nicht den Akademiker-Büroarbeit-Tarif bekommen, weil Sie ja so was mit Internet machen, und das hat ja viel mit Grafik zu tun und Grafik ist ja Handwerk, also sind Sie Handwerker." Äh....?

Weil an der Einstufung angeblich nicht zu rütteln sei (tatsächlich bin ich Akademiker und arbeite im Büro), habe ich mir dann einen neuen Versicherungsmakler gesucht.

Berufshaftpflicht ja, aber welche?

Bei der Eröffnung meines Geschäftskontos bei einer sympathischen, ortsansässigen Bank, wurden mir verschiedene Infoblätter zum Thema Berufshaftpflicht ausgehändigt. Ich sollte den Versicherungsschutz irgendwie mit meinem Konto verknüpfen, dann wäre das günstiger.

exali © exali GmbHBevor ich etwas unterschrieben habe, bin ich erstmal feiern gegangen (das mache ich immer so...) und habe zwischen zwei Bier den Ralf Günther vom Versicherungsportal exali kennengelernt. Wie ich erfahren durfte, hatte eine meiner besten Freundinnen vor kurzem angefangen, bei ihm zu arbeiten.

Ralph hat mir erzählt, dass er sich bei den Versicherungen, die er anbietet, speziell auf Mediaberufe konzentriert, denn bei dieser Berufsgruppe gibt es einige Besonderheiten. So stellte sich zum Beispiel heraus, dass die Versicherung, die mir von der Bank angeboten worden ist, zwar prima Personenschäden versichert, aber Vermögensschäden nicht berücksichtig sind.

Bild: Ralph Günter exali © exali GmbH

Jetzt ist das eigentlich so, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit meinem MacBook jemanden erschlage, relativ gering ist. Hingegen kann es schon vorkommen, dass ich mit einem unbedachten Beitrag auf Facebook den Ruf einer Firma so beschädigen könnte, dass ein ernsthafter finanzieller Schaden entsteht. Zusammengefasst kann man also sagen: Die Berufshaftpflicht, die mir die Bank angeboten hat, ist für meinen Fall totaler Rotz.

Also bin ich jetzt bei exali Versichert. Meine Vertragsbedingungen kann man hier online einsehen. Jeder meiner Kunden kann sich also überlegen, ob ihm die maximale Schadenssumme von 250.000 Euro ausreicht, sollte ich totalen Mist bauen.

© exali GmbH

Bild: Haftpflicht-Siegel © exali GmbH

Seit dem Sommer 2011 bin ich in den sicheren Armen der exali. Bisher gab es keinen Schadensfall (ich bin sogar noch komplett Abmahnungsfrei!!!). Nur einmal musste ich die Beratung in Anspruch nehmen. Und das klappte alles recht problemlos. Meine Ansprechpartner waren sehr kompetent.

Ich persönlich schlafe ruhiger, seitdem ich weiß, wie gut ich versichert bin. Grund zum Grübeln hat man als Selbstständiger ja schon genug. Da müssen nicht auch noch Sorgen um eventuelle Schadensforderungen dazu kommen.

  • Falsche Datei an die Druckerei geschickt - Palettenweise Kataloge für den Arsch
  • Hotfix nicht rechtzeitig eingespielt - persönliche Daten von Mitgliedern werden von Hackern ausgelesen
  • Schlechter Beitrag auf Facebook - Ruf des Kunden ist nachhaltig geschädigt

Und so weiter... Über Schadenfälle berichtet Ralph in seinem Blog. Drei Klicks auf dieser Seite reichen eigentlich als Argument aus. HOL DIR JETZT SOFORT EINE MEDIAHAFTPFLICHT!!!