Das Smartphone nutzen

"Sprechen Sie lieber MIT Ihrem Kind!" fordert das Landratsamt Augsburg in einer Plakatkampagne. Gemeint sind damit Mütter (Eltern, Betreuungspersonen), die auf ihr Smartphone gucken, anstatt sich mit dem Kind zu unterhalten. Warum ich diese Kamapne kritisiere habe ich hier zusammengefasst.

Nachdem das Thema nun seit einigen Tagen auf Facebook und Twitter fleißig diskutert und kommentiert wird und ich auch mit dem Bayerischen Rundfunk, sowie der Augsburger Allgemeinen Zeitung darüber sprechen durfte, möchte ich meine Argumentation nun noch um einige Anregungen ergänzen. Denn: Meckern kann ja jeder. Ich möchte Euch heute zeigen, wie ihr Euren Umgang mit dem Smartphone so anpassen könnt, dass weder Kinder noch andere Menschen sich davon gestört oder zurückgesetzt fühlen.

Der Unterschied von mündlicher und schriftlicher Kommunikation

Wenn man mit jemandem telefoniert, dann erwartet man eine zügge Antwort. Langes Schweigen am Telefon gilt als unhöflich und irritiert. Viele Menschen übertragen diese Annahme aber auch auf schriftliche Kommunikation wie wir sie bei Chats in Messengern ja oft haben. Ich meine, dass man hier unbedingt einen Unterschied machen sollte. Die zeitliche Unabhängigkeit von Frage und Antwort bei schriftlicher Kommunikation ist doch genau der Vorteil gegenüber einem mündlichen Gespräch!