Doula Alisa aus Erding

Manchmal muss man was Nettes tun. Zum Beispiel seine Freunde bei dem Start in die Selbständigkeit unterstützen. Der Potzenheimer und ich haben deshalb eine Webseite gebaut. Meet Doula Alisa!

Logo von Alisa, der neuen Geburtsbegleitung in Erding und UmgebungIhr wisst alle nicht, was ne Doula ist. Schon klar. Das wird auch erst relevant, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Das hat nämlich was mit Geburt zu tun. Wer jetzt wegklickt und sich denkt iiiiih bäääh, für den ist das Angebot einer Doula warscheinlich genau das Richtige. Das ist nämlich eine Frau, die bei der Geburt dabei ist und die Mutter in dieser außergewöhnlichen Situation unterstützt. Wenn Du also Partner einer Schwangeren bist und Deine Frau nicht zur Geburt begleiten möchtest, solltest Du ihr freundlicherweise eine sympatische Doula besorgen.

Soviel dazu, was eine Doula ist. Das komplette Angebot von Doula Alisa aus Erding könnt Ihr auf Ihrer neuen Webseite nachlesen. Da gibt es auch noch ein paar passende Links zum Thema Schwangerschaft und Schwangerenberatung. Und das fantastische Logo kommt aus meiner neuen Agentur, von Elfgenpick.

Ich möchte noch ein paar Worte aus meiner eigenen Sicht anfügen:

Kinder kriegen in Deutschland

Ich war so gerührt, als meine Freundin mir von Ihrem Plan erzählt hat, Doula zu werden. Der Grund dafür war, dass kurz nachdem unser erstes Kind geboren wurde, die große Diskussion um die Hebammen und deren Haftpflichtversicherung losging. Sogar mit dem schlimmen Wort Berufsverbot haben die Hebammen-Organisationen einen Drohkulisse aufgebaut, damit schnell eine politische Lösung gefunden wird.

Während der ganzen Schwangerschaft hatte ich mich gefragt, wozu es die Hebammen eigentlich braucht. Das Kind würde schon irgendwie rauskommen. Erst im Kreissaal war mir klar, was die eigentlich für eine krasse Arbeit leisten. Klar, das Kind wäre auch ohne die heldenhafte Angelika auf die Welt gekommen. Aber wie? Hier ist nicht der Ort um über Geburserlebnisse zu berichten. Ich möchte nur soviel sagen: Für mich war es nahezu traumatisch mitzuverfolgen, wie über das Hebammensterben in Deutschland diskutiert wurde. Ich könnte mir eine Geburt ohne Hebamme nie vorstellen - jetzt, nachdem ich das selbst erlebt habe (was irgendwelche alten, männlichen Versicherungsfutzis und -entscheider ja nicht von sich behaupten können).

Und so sieht es auch Alisa: Frauen brauchen Begleitung in dieser Extremsituation. Neben den Ärzten (die sich um das Medizinische kümmern), der Hebamme (die sich um den Geburtsprozess kümmert) und dem eigenen Partner (von dem man im Vorfeld nie genau sagen kann, ob seine Anwesenheit hilfreich sein wird), ist die Doula eine psychologische Unterstützung für die Frau und hat auch deren Bedürfnisse im Blick. So kann die Doula zum Beispiel medizinische Fachbegriffe in einfachen Worten erklären und beratend zur Seite stehen, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen. Sie nimmt sich nämlich im Vorfeld vel Zeit um die verschiedenen Möglichkeiten und Situationen mit der Mutter zu besprechen.

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