rp15 Rückblick

Wenn man nicht sofort nach der re:publica 2015 einen Rückblick verfasst, dann zählt das, als wäre man gar nicht in Berlin gewesen, habe ich mir sagen lassen. Hier also meine Erlebnisse aus den vergangenen Tagen.

Alle Artikel zur rp15
Die Reisefotos von #elefantinberlin

Der hässlichste Elefant der Welt am Flughafen MünchenIch hatte kurz vor Beginn der re:publica noch so einen re:publica für Anfänger Artikel in irgendeinem Blog gelesen (den ich jetzt leider gerade nicht wieder finde). Dort habe ich gelernt: Mach Dir einen Plan und halte Dich dann nicht daran. Das war ein wirklich großartiger Tipp, der für mich gut funktioniert hat. Ich hatte mir kurz vor dem Abflug nach Berlin auf das iPad die rp15 App geladen und ganz in Ruhe alle drei Tage durchgeschaut. Die Liste der Sessions und Panel, die ich sehen wollte, war endlos und ich hätte mich vierteilen müssen, um alles zu besuchen. Doch ich hatte das tiefe Urvertrauen, dass das schon irgendwie klappen würde.

Und so war es auch. Ich habe mich treiben lassen. Wenn ich fit war, habe ich mir 4 Panels hintereinander angeschaut. Wenn ich knülle war und lieber Essen oder Bloggen wollte, hab ich das getan. Zwischendrin habe ich mir von anderen Teilnehmern Tipps geben lassen, Pläne verworfen und anderen bestimmte Termine empfohlen.

Freie Zeit habe ich für die Stände auf der Exibition Area und der media convention genutzt. Dabei ist zum Beispiel der Text mit dem 3D-Foto entstanden.

Die re:publica auf meinem Blog

Der hässlichste Elefant der Welt mit Patrizia CammarataJeden Morgen vor den drei re:publica Tagen hatte ich eine Stunde Zeit (zwischen der mir zugeteilten Zeit unter der Dusche und dem ersten Kaffee). In dieser Zeit habe ich für alle Sessions, die ich besuchen wollte, einzelne Blogartikel angelegt. Diese enthielten Titel, Referenten, Uhrzeit und die Nummer der Stage. So habe ich während dem Aufenthalt vor Ort nur ab und zu in die Liste meiner unveröffentlichten Artikel geklickt, und wusste schon, wo ich als nächstes hin muss. Außerdem habe ich einfach die Einleitung von der re:publica Webseite kopiert, um mir hier die Mühe eigener Texte zu sparen. So konnte ich in den Sessions selbst direkt anfangen, den Inhalt mit zu notieren.

In den Pausen, die ich ab und zu hatte, habe ich dann die Stichpunkte ausformuliert. Manchmal hatte ich auch noch die Gelegenheit, den Speakern vom Vortag, meinen Artikel zu zeigen, und Kleinigkeiten zu ergänzen, die ich nicht verstanden oder vergessen hatte. Das war für mich Gold wert!

So habe ich insgesamt etwa 15 Sessions besucht, von denen ich etwa die Hälfte in eigenen Artikeln auch verbloggt habe. Zwei Texte werde ich in den kommenden Tagen noch online stellen, mit denen bin ich noch nicht fertig geworden, weil ich mir hier besonders viel Mühe geben will.

Die re:publica vor Ort erleben

Der hässlichste Elefant der Welt mit Anne WizorekIch hatte in den letzten Jahren diesen Netzkongress von der Couch aus mitverfolgt (was erstaunlich gut ging). Aber einmal vor Ort in Berlin Live dabei zu sein, war ein großer Wunsch von mir. Ich bin froh, dass es dieses Jahr geklappt hat und meine Agentur diesen Kongress als Fortbildung anerkannt hat!

Als ich in den Eingangsbereich gekommen bin und die vielen Helping Hands gesehen habe, die für eine superschnelle Abwicklung der Registrierung sorgten, hätte ich fast angefangen zu weinen. So happy war ich, endlich selbst persönlich in echt dabei zu sein. Ich konnte mir meine Tränchen aber verdrücken. Man will ja nicht gleich auffallen...

Rückblick auf die Barrierefreiheit vor Ort auf der re:publica von einhalbblindgänger hier

Insgesamt hat es mir wirklich hervorragend gefallen. Ich bin mit vielen Leuten schnell ins Gespräch gekommen und habe die Stimmung sehr genossen. Alle waren wahnsinnig hilfsbereit und aufgeschlossen. Ich hatte die Gelegenheit viele meiner Helden zu treffen. Meine beiden Schwerpunkte im Netz sind die Barrierefreiheit und die Elternblogger. Beide Themen waren auf der re:publica durch Szene-Berühmtheiten wie Anastasia Umrik oder Patrizia Cammarata vertreten.

Ein paar der Selfies, die ich mit meinen Helden gemacht habe, habe ich Euch hier in den Artikel gepackt. Alle anderen könnt Ihr unter dem Hashtag #elefantinberlin anschauen.

Und dieses Stichwort fürhr mich auch schon zum letzten Punkt meiner Erzählung:

Die re:publica mit ohne Kind erleben

Der hässlichste Elefant der Welt trinkt BierIch bin eine junge Mama. Mein Kind steht kurz vor seinem zweiten Geburtstag. Nach Berlin bin ich ohne meinen Sohn gefahren. Ich habe das Glück, einen ganz wahnsinnig kinderverrückten Mann zu haben. Der hat das Kind in den vergangenen Tagen bespaßt. Ich habe mich in Form von Videoanrufen (Hier kann ich room sehr empfehlen) ab und zu mit den Beiden unterhalten.

Um meinem Kind auch die vielen anderen Erlebnisse (Mama Flugzeug, Mama Bus, Mama Essen) zu zeigen, habe ich mir das hässlichste Stofftier geschnappt, das ich finden konnte und habe damit einen eigenen Hashtag gefüllt. Mein Elefant war immer bei mir und wurde auch von anderen Teilnehmern auf der re:publica erkannt. Wer wissen möchte, warum dieses Stofftier der hässlichste Elefant der Welt ist, der möge bitte hier weiterlesen.

re:publica 15 - mein Fazit

Wenn ich hier so oft das Wort geil schreiben würde, wie es diesem Erlebnis angemessen wäre, dann würde Google mich als Porno-Blog einstufen. Das möchte ich nicht.

rp16

Der hässlichste Elefenat der Welt mit dem rp15 Badge

Ich bin auf jeden Fall mit dabei.

Ich werde mir einen neuen Akku für meinen Mac besorgen.

Ich werde ein Paper einreichen.

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