Veranstaltungen in Sozialen Netzwerken bewerben

Firmen, Vereine, Projekte und Musiker, die bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind nutzen auch die verschiedenen Kalenderfunktionen, um ihre Veranstaltungen zu bewerben. Leider passiert dabei immer wieder ein bestimmter Fehler...

Mein Facebook Profil ist mein Arbeitswerkzeug - jeden Tag. Ich habe über 200 Freunde in dem Sozialen Netzwerk und habe fast genausoviele Fanseiten abonniert. Dazu kommen einige Gruppen in denen ich mich engagiere.

Man kann sich also vorstellen, wie viele Updates ich jeden Tag auf meiner persönlichen Startseite bei Facebook sehe. Und wie schnell sich meine Timeline bei Twitter verändert. Natürlich sind unter den Veröffentlichungen auch immer mal wieder Einladungen und Veranstaltungshinweise zu finden. Leider fällt mir dann ein Fehler immer wieder auf: Die Angabe zur Stadt fehlt.

Was meine ich damit? Ich bekomme eine Einladung zu einem Konzert mit Foto, Uhrzeit und Beschreibung der Band. Veranstaltungsort ist die Tzwitscher-Halle. Nun weiß ich im ersten Moment gar nicht ob es bei uns in Augsburg eine Location gibt, die Tzwitscher-Halle heißt. Ich überlege also und frage herum. Dann stelle ich fest, dass das nicht der Fall ist und frage mich, wo denn nun dann das Konzert statt findet. Manchmal finde ich dann eine Antwort in dem Beschreibungstext oder ich klicke auf den Link, der zur Webseite führt und lese dort nach. In jedem Fall ist das aber mit Arbeit für mich verbunden.

Ich kann mir vorstellen, warum oft die Stadt vergessen wird, wenn in Facebook oder via Twitter eine Veranstaltung beworben wird, denn man kopiert einfach den Text, den man auch an das Stadtmagazin, die Stadtzeitung und die lokalen Blogger verschickt hat. Und denen braucht man nun wirklich nicht zu sagen, in welcher Stadt das Event stattfindet.

Das führt mich zum meinem heutigen Apell: Man sollte sich bei Beiträgen in Sozialen Netzwerken immer vorstellen, dass die Leser keine Ahnung haben. Sie kennen keine Insiderwitze, sie kennen keine Fachbegriffe, sie verstehen keine Ironie, und sie wissen eben nicht, in welcher Stadt sich die Firma, die Band oder das Projekt befinden, die da gerade etwas veröffentlicht haben!

Schreibt man Beiträge auf Facebook und Twitter mit diesem Hintergedanken, dann werden sie größeren Erfolg haben - zumindest wenn man etwas wichtiges mitteilen möchte.

Update am 14. April 2013: Artikel von Thomas Hutter: "Facebook: Limitierung der Anzahl der Veranstaltungseinladungen"